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Wort für die Woche

 

 

 

 


01. März 2021

Passionszeit - Der Weg beginnt

40 Tage vor Ostern, der Auferstehung Jesu, beginnt die Passionszeit. Dies ist die Zeit der Vorbereitung und des "Sich-Konzentrierens" auf Jesu "Comeback" zu Ostern. Diese Zeit gibt uns die Gelegenheit zur Besinnung und zur Konzentration auf das Wesentliche. Stimmt unsere Einstellung noch zu dem Leben, das wir von Gott zur Verfügung gestellt bekommen haben? Gehen wir bewusst genug mit den Gaben um, die Er uns gegeben hat, ob geistiger, persönlicher oder auch wirtschaftlicher Art? Vielleicht müssen wir eingefahrene Wege verlassen, einen Perspektivwechsel vornehmen oder auch erst einmal Abstand gewinnen?

„Du musst nicht selbst um den Sinn deines Lebens kämpfen, sondern dir ist schon Lebenssinn zugesprochen; daher gestalte dein Leben in Verantwortung.“

Dr. Margot Käßmann

Diese Zeit gibt uns auch Gelegenheit zum Verzicht (Fastenzeit). Hierbei geht es nicht nur um materiellen Verzicht. Es geht auch um sozialen Verzicht, wozu wir ja momentan gezwungen werden. Durch Verzicht wird eine zukünftige Verfügbarkeit wieder zum Hochgenuss (s. z.B. die fehlenden Präsenz-Gottesdienste). Indem wir auch immer mehr in unsere Zeit packen, wird diese knapp, und es entsteht eine Hektik, die den Sinn und die Qualität unseres Lebens erheblich einschränkt. Zudem wird die uns verfügbare Zeit durch Verzicht auch ein wenig "entrümpelt". So kann man auch wieder lernen Freizeit zu genießen.

Lasst uns diese Zeit als ein "Sich-in-Frage-stellen" nutzen, etwa nach…

"Wenn ihr für IHN lebt und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht, wird ER euch jeden Tag geben, was ihr braucht."  

Matthäus 6, 33

Diese Zeit der Einkehr sollte von uns nicht als Untätigkeit verstanden werden. Also: Keine Angst vor Veränderungen!

 


22. Februar 2021

„Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus. So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“

Matthäus 5, 13-16

„Ein Seifenfabrikant sagt zu einem Christen: ‚Das Christentum hat nichts erreicht. Obwohl es schon bald 2000 Jahre gepredigt wird, ist die Welt nicht besser geworden. Es gibt immer noch Böses und böse Menschen!‘ Der andere zeigt auf ein ungewöhnlich schmutziges Kind, das am Straßenrand im Dreck spielt, und bemerkt: ‚Seife hat nichts erreicht. Es gibt immer noch Schmutz und schmutzige Menschen auf der Welt!‘ ‚Seife‘, entgegnet der Fabrikant, ‚nützt natürlich nur, wen sie angewendet wird.‘ Darauf der andere: ‚Christsein auch.‘“

Ihr seid das Salz der Erde: Wir haben die verändernde Kraft die Menschen auf den Geschmack zu bringen.

Ihr seid das Licht der Welt: Wir haben das Potential Orientierung und Wegweisung zu geben. Es darf keine Verdunkelungsgefahr bestehen.

Den Inhalt bzw. das Wesen unseres Glaubens weiterzugeben liegt an uns. Das Wort Gottes stellt uns doch alles zur Verfügung. Eine kleine Prise Salz genügt; zu viel macht ungenießbar. Ein kleines Licht genügt; zu viel würde blenden. Wir sollten und dürfen unser Christsein nicht unter Verschluss halten. Wir werden an unseren Taten und nicht an unseren Worten gemessen.


 15. Februar 2021

„Werft alle Sorgen auf Ihn, denn er sorgt für Euch!“

1.Petrus 5,7

Durch die momentane Situation ist unsere Welt regelrecht aus den Fugen geraten. Alles ist auf ein Minimum reduziert worden, vor allem unsere sozialen Kontakte und dadurch natürlich auch das Gemeindeleben. Das erschreckt und bedrückt uns alle. Doch in allem dürfen wir uns daran erinnern, dass unser Gott all unsere Ängste und Gefühle kennt und Er sich um uns kümmert. Also darf ich all meine Sorgen in Gottes Hand legen. Wir dürfen gewiss sein, dass seine Fürsorge uns alle Tage begleitet. Nicht nur für diese Zeit dürfen wir Gottes Segen erbitten. Segen ist der Zuspruch des Beistandes Gottes. Segen ist deshalb keine selbstständige Macht, sondern ein Wirken Gottes.

„Der Herr, voller Liebe wie eine Mutter und gut wie ein Vater, Er segne Dich, Er lasse Dein Leben gedeihen, Er lasse Deine Hoffnung erblühen, Er lasse Deine Früchte reifen. Der Herr behüte dich, Er umarme Dich in deiner Angst, Er stelle sich vor Dich in Deiner Not. Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über Dir, wie ein zärtlicher Blick erwärmt, so überwinde Er bei Dir, was erstarrt ist. Er sei Dir gnädig, wenn Schuld Dich drückt, dann lasse Er Dich aufatmen und mache Dich frei. Der Herr erhebe sein Angesicht über Dich, Er sehe Dein Leid, er tröste und heile Dich. Er gebe dir Frieden, das Wohl des Leibes, das Heil Deiner Seele, die Zukunft Deinen Kindern.“

Georg Kugler


08. Februar 2021

„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“

Psalm 119,105

Licht: wir brauchen es, und wenn es noch so schwach ist, um uns in der Dunkelheit nicht zu verirren, um uns daran zu orientieren und auch um uns dann aus ihr heraus führen zu lassen. Ein noch so kleines Licht lässt uns unsere Schritte in schwierigen Situationen sicher setzen. Im übertragenen Sinne, wir können auf Gottes Licht, d.h. Führung und Hilfe setzen.

Das ist Seine Zusage an uns. Auch wenn uns der erhellte Bereich mitunter relativ klein erscheinen mag, so dürfen wir auf Gottes Wege aus einer schwierigen Situation heraus vertrauen. Es muss keine „Straßenbeleuchtung“ sein, die für alle den Weg erhellt.

„Sein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.“

D.h., dass ein jeder von Gott sein persönliches Licht für seinen persönlichen Weg erhält. Unsere persönliche „Erleuchtung“ kann/muss insofern auch keine allgemeingültige Regel sein. Auf Gott und sein Wort vertrauen zu können und unseren Lebensweg gehen, auch wenn wir ihn nicht kennen, das wird uns zugesagt. So wissen wir vielleicht oft nicht, wie Gott uns führt, aber wir dürfen sicher sein, dass er uns führt.

Ein Thema, dass auch in der Predigt von Dave Rose (Allianz-Mission) angesprochen wird:

„Licht in dunklen Tagen!“ nach 1. Petrus 1, 16-21


01. Februar 2021

Die Bibel ist für mich u.a. eine Quelle von Ratschlägen oder Verhaltensregeln, wie ich als Christ mein Leben im Sinne Gottes gestalten kann bzw. sollte. So stieß ich beim Lesen auf die Geschichte von der Heilung des Gelähmten

"Einige Tage später kehrte Jesus nach Kafarnaum zurück. Es sprach sich schnell herum, dass er wieder zu Hause war. Da versammelten sich so viele Menschen bei ihm, dass kein Platz mehr war, nicht einmal vor dem Haus. Während er ihnen das Wort Gottes verkündete, wurde ein Gelähmter gebracht; vier Männer trugen ihn. Sie wollten mit ihm zu Jesus, doch es herrschte ein solches Gedränge, dass sie nicht zu ihm durchkamen. Da deckten sie das Dach über der Stelle ab, wo Jesus sich befand, und machten eine Öffnung, durch die sie den Gelähmten auf seiner Matte hinunterließen. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: »Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!« Einige Schriftgelehrte, die dort saßen, lehnten sich innerlich dagegen auf. »Wie kann dieser Mensch es wagen, so etwas zu sagen?«, dachten sie. »Das ist ja Gotteslästerung! Niemand kann Sünden vergeben außer Gott.« Jesus hatte in seinem Geist sofort erkannt, was in ihnen vorging. »Warum gebt ihr solchen Gedanken Raum in euren Herzen?«, fragte er sie. »Was ist leichter? Zu dem Gelähmten zu sagen: ›Deine Sünden sind dir vergeben‹ oder: ›Steh auf, nimm deine Matte und geh umher!‹? Doch ihr sollt wissen, dass der Menschensohn die Vollmacht hat, hier auf der Erde Sünden zu vergeben.« Und er wandte sich zu dem Gelähmten und sagte: »Ich befehle dir: Steh auf, nimm deine Matte und geh nach Hause!« Da stand der Mann auf, nahm seine Matte und ging vor den Augen der ganzen Menge hinaus. Alle waren außer sich vor Staunen; sie priesen Gott und sagten: »So etwas haben wir noch nie erlebt.«"

Markus 2, 1-12

Dabei sind mir zwei wesentliche Punkte aufgefallen:

1. Jesus sieht den Kranken an, und nur aufgrund seines Glaubens heilt er ihn. Er stellte keinerlei Fragen (wer bist du, woher kommst du), er stellte keine Bedingungen (zuerst musst du dieses oder jenes tun oder erfüllen) oder sagte: stell dich hinten an. Und dann heilte er ihn umgehend! Er heilte ihn also absolut vorleistungsfrei, nur aufgrund seines Glaubens!

2. Wir haben hier zwei Gruppen, die jede sehr unterschiedliche Rollen spielen. Die vier Männer auf dem Dach ermöglichen dem Gelähmten eine ganz direkte und persönliche Begegnung mit Jesus. Die anderen stehen eigentlich zwischen Jesus und dem Suchenden. Und das ist der Punkt, an dem ich mich und auch wir als Gemeinde uns immer wieder überprüfen sollten, ob wir Suchenden durch unser Verhalten den Zugang zu Jesus verwehren oder demjenigen einen persönlichen Zugang zu Gott verschaffen.

Wir sollten also glaubwürdig sein in dem, was wir sagen und in dem, wie wir uns unserem Nächsten gegenüber verhalten.


25. Januar 2021

„Die beiden wichtigsten Tage im Leben sind der Tag, an dem du geboren wirst, und der Tag, an dem du herausfindest, warum.“ 

Mark Twain

Das „Ewige Leben“: wann oder ab wann haben wir es?

"Als Martha hörte, dass Jesus auf dem Weg zu ihnen war, ging sie ihm entgegen; Maria aber blieb zu Hause. »Herr«, sagte Martha zu Jesus, »wenn du hier gewesen wärst, wäre mein Bruder nicht gestorben! Aber auch jetzt weiß ich: Was immer du von Gott erbittest, wird er dir geben.« »Dein Bruder wird auferstehen«, gab Jesus ihr zur Antwort. »Ich weiß, dass er auferstehen wird«, erwiderte Martha. »Das wird an jenem letzten Tag geschehen, bei der Auferstehung der Toten.« Da sagte Jesus zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?« »Ja, Herr«, antwortete Martha, »ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.«"

Johannes 11,20-27

Unser irdisches Leben beginnt mit unserer Geburt und endet unweigerlich mit unserem irdischen Tod. Jesus zeigt uns in der Lazarus-Geschichte, dass er eine andere Grenze zieht zwischen "Tot-Sein" und "Lebendig-Sein". Durch Ihn dürfen wir wissen, dass wir mitten im Leben nicht auf ein Jenseits „vertröstet“ werden, sondern im Hier und Jetzt schon dieses neue Leben genießen dürfen. Das ewige Leben beginnt in dem Augenblick, wenn ich mich für den Glauben an Jesus Christus entscheide. Eigentlich müsste auf unserem Grabstein neben dem Geburtsdatum auch das Datum stehen, an dem wir Gott unser Leben anvertraut haben. Der Zeitpunkt unseres Todes spielt dann „nur“ eine untergeordnete Rolle.

"Jesus spricht zu Marta: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben."

Nicht nur existieren, sondern wirklich leben, dazu befreit uns unser Glaube an Gott.

„Wirklich zu leben ist das Kostbarste auf der Welt. Die meisten Menschen existieren bloß, sonst nichts.“ 

Oscar Wilde


18. Januar 2021

Gott plant den Weg - Von einer Wolke geführt

"Und es geschah, als der Pharao das Volk ziehen ließ, da führte sie Gott nicht auf die Straße durch das Land der Philister, obwohl sie die nächste war; denn Gott sprach: Es könnte das Volk reuen, wenn es Kämpfe vor sich sehen würde, und es könnte wieder nach Ägypten umkehren. Darum führte Gott das Volk einen Umweg durch die Wüste am Schilfmeer. […] Und der HERR zog vor ihnen her, am Tag in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten, damit sie bei Tag und bei Nacht ziehen konnten. Die Wolkensäule wich nie von dem Volk bei Tag, noch die Feuersäule bei Nacht."

2. Mose 13, 17-22

Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt. Für uns als Christen aber führen alle unsere persönlichen Lebenswege schlussendlich zu Ihm. Und wir dürfen gewiss sein, dass Gott alle Wege mit uns geht. Er hat es uns versprochen.

"Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende."

Matthäus 28, 20b

Er lässt uns nicht allein. Er ist unser Wegbegleiter. Er wird uns sicher führen und uns Orientierung geben.

Aufgrund unserer persönlichen Verschiedenheit und Vielfalt, erleben und erfahren wir unseren Glauben auf unseren Wegen auch unterschiedlich. Durch respektvollen Dialog miteinander, durch „miteinander im Gespräch bleiben“ über unseren Glauben an Gott, sind wir Gottes Kirche und werden so für unser Umfeld „glaub-würdig“. Jeder von uns macht seine persönlichen geistlichen Lebenserfahrungen, die man keinem absprechen darf und kann.

So wie Gott für uns persönlich eine Wohnung bereitet hat, so persönlich sind auch unsere Wege zu Ihm.

"In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, so wollte ich zu Euch sagen: Ich gehe hin euch die Stätte zu bereiten."

Johannes 14, 2


11. Januar 2021

"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich."

Johannes 14,6

Der Weg ist das Ziel <=> Unser Weg hat ein Ziel

Seit unserer Geburt sind wir unweigerlich auf unserem (Lebens-)Weg unterwegs. Und jeder Weg hat eine (Aus)-Richtung. Wir als Christen sind aufgrund der Zusage Gottes davon überzeugt, dass unser Weg nicht auf ein Ende zu, sondern einem Ziel entgegen geht.

Unsere Kurzformel lautet: Unser Weg hat ein Ziel.

An dieses Ziel glauben wir, weil wir um die Liebe Gottes wissen. An Ihm als Weg, sollten wir unseren Weg ausrichten, denn er führt uns über die Erkenntnis, dass Er uns Hilfe und Richtung weist, hin zum ewigen Leben.

Das Leben "vor dem Tod“ ist anders, wenn ich es lebe im Hinblick auf mein Leben "nach dem Tod“. Daher meine Gewissheit: Mein Weg hat ein Ziel!

"Du zeigst mir den Weg, der zum Leben führt."

Psalm 16,11


04. Januar 2021

"Gib Gott keine Versprechen. Erlaub Ihm lieber, seine Verheißungen in deinem Leben zu verwirklichen!"

H. J. Eckstein

"Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben."

Hesekiel 36, 26

Wir sollen nicht nur die Woche zwischen Weihnachten und Neujahr Christ sein, sondern alle 12 Monate im Jahr.

Was wir von Weihnachten ins neue Jahr mitnehmen sollten: 

Wir sollten, wie die drei Sterndeuter, die den Stern beobachteten und ihm folgten, die Welt und unsere Umgebung beobachten, überlegen und dafür offen sein, wo Gott uns Aufgaben stellt, um diese dann gemeinsam mit seiner Hilfe anzugehen.

So wie die Hirten begeistert von Jesu Geburt erzählten, so sollen auch wir von Gottes Frohbotschaft erzählen, aber nicht nur reden, sondern auch glaubwürdig vorleben, nach dem Motto: „Taten sagen mehr als 1000 Worte.“

"Lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit."

1. Johannes 3,18


 

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